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Cyberversicherungen im Test – Welche Versicherung lohnt sich wirklich?
Juni 10, 2020

Homeoffice: Corona holt Cyberkriminaliät in die eigenen vier Wände

Homeoffice: Corona holt Cyberkriminaliät in die eigenen vier Wände

Die Pandemie Covid-19 breitet sich in der ganzen Welt immer weiter aus. Sie war Auslöser für Stillstand und Ratlosigkeit. Doch jetzt führt sie zu einem – längst überfälligen – digitalen Umbruch. Doch wie sicher sind wir im Homeoffice? 


Einige Monate ist es her, dass der Corona Virus fast jeden Aspekt unseres Alltags verändert hat. Der Tagesablauf, seit Jahren eingespielt, funktioniert auf einmal nicht mehr. Für die meisten Menschen ist die Krise eine Herausforderung: Isolation, Kinderbetreuung, Existenzängste – jeder ist irgendwie betroffen. Online-Dienste sind gefragt wie nie, digitale Zahlungsmittel erfreuen sich großer Beliebtheit und viele Unternehmen reagieren mit Einführung und Ausweitung von Homeoffice. Zum einen für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter, zum anderen, um Arbeitsausfälle zu vermeiden. Ein Konzept, das sich durchzusetzen scheint.


Homeoffice ist die Zukunft


In Krisenzeiten schicken viele Unternehmen ihre Mitarbeiter ins Homeoffice – mit Erfolg. Der Konzern Siemens berichtet von hoher Produktivität der Mitarbeiter, die von zu Hause aus arbeiten. Laut ifo-Institut kündigt die Hälfte der Unternehmen in Deutschland an, Homeoffice dauerhaft auszuweiten. Wirtschaftlich gesehen bietet Homeoffice für Arbeitgeber Einsparpotenzial, etwa durch den Wegfall von Mieten für Büroflächen lassen sich Kosten reduzieren. Auch Arbeitnehmer können vom Homeoffice profitieren. Beispielsweise kann der Alltag flexibler gestaltet werden. Besonders attraktiv ist der entfallende Anfahrtsweg zur Arbeit und die dadurch entstehende freie Zeit.


Hälfte der privat genutzten Computer mit Schadware infiziert


Durch Homeoffice können aber auch neue Probleme auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer zukommen. Laut Bitkom Research wurden im Jahr 2018 Rund die Hälfte der privat genutzten Computer mit Viren oder Trojanern infiziert. Ein Drittel der Befragten Smartphone-Nutzer berichteten von Schadprogrammen auf mobilen Endgeräten. In unserem Alltag nutzen wir neue Technologien fast zu jeder Zeit. Das hat Auswirkungen auf unseren Umgang mit Daten. Durch unser Onlineverhalten werden wir Menschen immer angreifbarer im Netz.

Ein gehacktes Endgerät bietet den Cyberkriminellen oftmals einen Einblick in alle Daten. Das kann schlimme Folgen haben. Das Bundeskriminalamt zählt 212.228 angezeigte Fälle von Vermögens- und Fälschungsdelikten im Jahr 2019. Derartige Fälle verursachten im Jahr 2018 Schäden im Wert von rund 61 Millionen Euro. Besonderer Beliebtheit erfreut sich Ransomware, da sie ohne großen Sachverstand genutzt werden kann und im Netz einfach zugänglich ist. Es handelt sich um Schadprogramme, die auf den Rechner des Users geschleust werden und dort die Festplatte verschlüsseln. Der Schlüssel wird nur gegen Bezahlung ausgegeben.


Heimnetzwerke bieten leichten Einstieg für Cyberkriminelle


Seit Computer & Co. vermehrt im Homeoffice genutzt werden, bieten sie Cyberkriminellen eine attraktive Angriffsfläche. Denn Heimnetzwerke werden oftmals wenig gesichert und sind daher ein beliebtes und leichtes Ziel für Cyberkriminelle. Der Einstieg über ein Heimnetzwerk bietet für den Hacker im schlimmsten Fall einen Einstieg in das Firmennetzwerk und somit den Zugriff auf sensible (Firmen-) Daten.

Arbeitnehmer nutzen Firmendgeräte oftmals nicht nur für berufliche, sondern auch für private Zwecke. Vielfach gibt es keine vertraglichen Regelungen oder nur „Informationen zur Nutzung von Firmenentgeräten“ vom Arbeitgeber, die wenig Beachtung finden. Grundsätzlich gilt es, als Arbeitnehmer vorsichtig zu sein und sich abzusichern, um nicht durch falsche Nutzung im Schadensfall haftbar gemacht zu werden.


Ergreifen Sie Schutzmaßnahmen: eine Cyberversicherung sichert Sie ab


Laut der Bitkom Research Studie fühlen sich zwei Drittel der Befragten gegenüber der Internetkriminalität hilflos. Ein Zustand, der geändert werden muss. Folgende, konkrete Schutzmaßnahmen sollten ergriffen werden:

  1. Schützen Sie ihre Endgeräte und Daten mit einem Virenschutzprogramm und einer Firewall
  2. Nutzen Sie Firmenhandys/PCs/Tablets/etc. ausschließlich beruflich
  3. Versehen Sie Endgeräte mit einer Bildschirmsperre (gesichert durch PIN, Muster, Fingerabdruckscanner, Face-ID oder Augenerkennung). PINs sollten nicht im Zusammenhang mit ihnen stehen, d.h. nicht ihr Geburtsdatum oder ähnliches beinhalten
  4. Machen Sie regelmäßig Backups, um ihre Daten zu sichern
  5. Ziehen Sie Ihnen Arbeitgeber zu Rate – für Geräte die beruflich genutzt werden, sollte ein Sicherheitskonzept vorliegen und es klare Weisung geben
  6. Sichern Sie sich mit einer Cyberverischerung vor Folgen von Cyberkriminalität ab: je nach Police haben Sie einen Rund-Um-Schutz bei Identitätsdiebstahl, Kosten/Aufwand für Datenwiederherstellung, Schadenersatzforderungen und Folgekosten

Quellen:

ifo-Institut – Unternehmen wollen Homeoffice ausweiten

Bitcom Research – Vertrauen & IT Sicherheit 2018/2019

Bitkom – Internetverhalten seit Corona

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