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Cyber-Attacken und ignorante Mitarbeiter

Cyber-Attacken und ignorante Mitarbeiter



Die Gefahr von Cyber-Attacken auf Unternehmen ist hinreichend bekannt. Doch eine aktuelle Studie zeigt, dass viele Mitarbeiter dieses Thema noch immer auf die leichte Schulter nehmen.



Die Gefahr von Cyber-Attacken auf Unternehmen ist hinreichend bekannt. Doch eine aktuelle Studie zeigt, dass viele Mitarbeiter dieses Thema noch immer auf die leichte Schulter nehmen. Der Application Intelligence Report (AIR), eine Studie von A10 Networks, verdeutlicht die mangelnde Bereitschaft der Mitarbeiter, Vorsichtsmaßnahmen umzusetzen.

Fast die Hälfte der befragten IT-Führungskräfte berichtet, dass die Mitarbeiter sich nicht für die Sicherheitsvorgaben interessieren oder sich bereitwillig darüber hinwegsetzen. 59 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen sind daher wenig optimistisch, dass sie Gefahren stoppen und ihr Unternehmen schützen können.

Im Rahmen der Studie wurden die IT-Abteilungen auch in Hinblick auf den Schutz der Unternehmensnetzwerke sowie der Anwendungen befragt. Bei knapp der Hälfte der Befragten (47 Prozent) gab es mindestens einmal ein Datenleck. Daher überrascht es auch nicht, dass 70 Prozent der Befragten davon ausgehen, dass Cyber-Attacken 2018 zunehmen werden beziehungsweise es dauerhaft so viele Angriffe geben wird wie bisher.

Fast ein Drittel der befragten Mitarbeiter nutzt wissentlich gesperrte Apps. Zehn Prozent geben an, dass sie nicht wissen, ob die verwendeten Apps im Unternehmen zugelassen sind. Von denjenigen, die gesperrte Apps verwenden, gibt über die Hälfte der Befragten an, dass "jeder das macht", während über ein Drittel (36 Prozent) der Meinung ist, die IT-Abteilung hätte kein Recht darüber zu bestimmen, welche Apps sie nutzen dürfen.

Der AIR-Report zeigt zudem, dass das Risiko für Angriffe durch das Verhalten der Mitarbeiter und deren Abhängigkeit von Apps steigt. Angestellte schwächen dabei unbewusst die Sicherheit, beispielsweise durch die Nutzung von nicht autorisierten Apps. Hinzukommen ein fehlendes Verständnis für die Sicherheitsrichtlinien sowie die fehlende Bereitschaft diese umzusetzen. 88 Prozent der IT-Verantwortlichen sind der Meinung, dass die Mitarbeiter in Sicherheitsfragen besser geschult werden müssen.

Quelle:
Unternehmen heute

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