Zwar schätzen 98 Prozent „Cyber Risk“ als relevantes Thema ein, doch die Vorsorge sowie die Kenntnisse über Risikodeckungen durch eine Versicherung sind schwach. Das sind die Ergebnisse der „Cyber-Studie 2018“, die Willis Towers Watson unter zahlreichen Unternehmen verschiedener Branchen in Deutschland durchgeführt hat.
Fehlendes Verständnis für Cyber-Versicherung
Ein Großteil der deutschen Unternehmen kennt ihr konkretes Risikoprofil in Bezug auf Cyberattacken nicht, hat kein Notfall-Management-Konzept und weiß zu wenig über Cyber-Versicherungen.
Zwar schätzen 98 Prozent „Cyber Risk“ als relevantes Thema ein, doch die Vorsorge sowie die Kenntnisse über Risikodeckungen durch eine Versicherung sind schwach. Das sind die Ergebnisse der „Cyber-Studie 2018“, die Willis Towers Watson unter zahlreichen Unternehmen verschiedener Branchen in Deutschland durchgeführt hat. „Es ist alarmierend, dass viele Unternehmen von sich selbst sagen, dass sie keinen Überblick über ihre konkrete Bedrohungslage und ihren Versicherungsschutz haben“, sagt Mathias Pahl, Head of Corporate Risk and Broking bei Willis Towers Watson in Deutschland. „Auf der anderen Seite zeigt dies, dass Cyber-Versicherungskonzepte klar ausgearbeitet und von anderen Versicherungslösungen abgegrenzt werden müssen.“
Kernaufgaben einer Cyber-Risikostrategie
Cyber-Versicherung besser verstehen
Es mangelt also in vielen Unternehmen sowohl an den Voraussetzungen für ein Cyber-Risikomanagement als auch an der Kenntnis, was entsprechende Versicherungslösungen angeht. „Dennoch wollen etwa 55 Prozent der Befragten nicht die Expertise externer Dienstleister nutzen, um sich besser abzusichern“, so Sonnleitner. „Der Hauptgrund hierfür ist der Widerwillen, Einblick in die eigenen Daten zu gewähren.“ Um sich gezielt versichern zu können, müssen Organisationen jedoch das Wording und den Umfang ihrer Cyber-Versicherungen verstehen, Deckungsüberschneidungen kennen und Leistungen genau prüfen.
Die fatalen Auswirkungen von Cyber-Angriffen – vor allem Betriebsunterbrechungen, Haftungsrisiken und Reputationsverlust – sind mittlerweile bekannt und den Unternehmen hinreichend bewusst. Was nun folgen muss, ist die konsequente Entwicklung einer Cyber-Risikostrategie und die Absicherung der Restrisiken über Versicherungslösungen.
Quelle:
it-daily
willistowerswatson.de
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